Oel Hauser

Wenn Totgeglaubte twittern

Letztes Wochenende erhielt ich ein E-Mail von Oel Hauser. Nichts ungewöhnliches, da ich dort auch schon einige Male Heizöl bestellt habe. Der Inhalt des Mails erstaunte mich aber schon: es wurde mir angeboten, den Ölpreis heute für die nächsten 10 Jahre zu fixieren. Tönt spannend. Und noch spannender, wenn man geneigt ist, zu spekulieren.Da meine Ölheizung aber vermutlich langsam end-of-life ist, und ich noch nicht genau weiss, ob die Ersatzinvestition eine Ölheizung oder aber ein Wärmetauscher sein wird, habe ich das Angebot am Sonntag getweetet – in der Hoffnung, dass einer meiner Follower das schon kennt und weiss, ob man dabei eine Abnahmeverpflichtung eingeht.

Und weil es auf Twitter so üblich ist, erwähnte ich die betroffene Firma doch mit einer @-mention, auch wenn der Account nur ein Eierkopf mit einem Follower und zwei Tweets von Mitte 2013 ist (also definitiv ein toter Account eines “Praktikanten”).

Was dann am Montag folgte, hat mich schon ziemlich verblüfft: eine (doppelte) Antwort von Oel Hauser.

Auf Twitter:

Und in einer E-Mail direkt an mich.

Seit Montag ist auch der Twitter-Account kein Eierkopf mehr. Da frag ich mich einzig, wieso – wenn doch das Medium perfekt verstanden wird – dieses nicht auch professioneller eingesetzt wird? Aber vielleicht war das ja nun der Anstoss, den es nach über einem Jahr Stille brauchte, der den Stein ins Rollen brachte.

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