staffelstab blogstöckchen

Online Blogstöckchen I

Ziel eines Blogstöckchens soll es sein, Blogs und Blogger besser untereinander zu vernetzen. Dies ist mein erstes Stöckchen und ich habe es von @Frau_W aufgefangen. Und gebe hier meine Antworten preis. Nicht der Vernetzung wegen, sondern weil mir die Fragen gefallen. Und wer weiss, vielleicht stelle ich ja am Schluss 10 Fragen zum Thema meines Blogs 😉

1. Auf welcher Plattform warst du zuerst unterwegs? Was war deine Motivation?

Meine erste Plattform war Videotex. Nicht zu verwechseln mit Videotext, einem Teletext-Dienst. Das war 1985. Die Motivation kommt wohl in nachstehendem 10vor10-Bericht von 1991 indirekt zum Ausdruck: ‘Gerhard’ ist mit mir verwandt, heisst mit echtem Namen Günter und ist mein Vater. Und als 11-jähriger ist der Vater doch das grosse Vorbild (neben Piloten und Autorennfahrern), dem man gerne nacheifert. Übrigens: mein Vater ist auch heute noch mein grosses Vorbild!

2. Wie erklärst du einem Menschen, der sich überhaupt nicht damit auskennt, Twitter?

Die Suche nach News hat ein Ende. Twitter ist ein Newskanal, auf dem die relevante News einem findet. Vorausgesetzt, man folgt den richtigen Accounts. Und richtig heisst hier: Personen und Firmen mit relevanten Themen für einen selbst. Charly Zehnder (früher bekannt als @10Ender) sagte mal: “Ein Twitter-Account muss schweisselen”. Neben rein fachlichen Aspekten gibt es auch persönliche. Und die sollen m.E. auch ihren Platz haben.

3. Wo befindet sich dein Smartphone über Nacht – und warum?

In meiner Nähe. Weil es am nächsten Morgen die Aufgabe hat, mich aus dem Bett zu klingeln.

4. Welche Online-Tools kannst du empfehlen?

Im Moment experimentiere ich mal wieder ein wenig mit IFTTT.  “Put the internet to work for you”. Mehr muss man dazu nicht sagen.

5. Ist es dir wichtig, wie viele Follower/Freunde du hast? Warum ja/nein?

Nein. Und hey: das ist ein wenig gelogen. Ich betrachte das differenziert: Auf Facebook habe ich nur Verbindungen zu Freunden. Ich nutze den Kanal nicht für Reichweite. Auf Twitter freue ich mich schon eher über die wachsende Zahl an Followern. Ich nutze den Kanal (auch), um mich geschäftlich besser zu vernetzen. Ich prostituiere mich aber nicht, um meine Reichweite zu erhöhen.

6. Gehst du an Social Media-Treffen und warum tust du es (oder eben nicht)?

Klar geh ich hin. Wann immer es spannende Themen hat und meine Agenda es zulässt (und das ist der limitierende Faktor), bin ich an solchen “Treffen” zu finden. Das nächste ist das #somexbeer (Social Media ist Thema), gefolgt vom #modernistcuisine (ein kulinarisches Tweetup, an dem gekocht, gegessen und geschmökert wird).

7. Gehst du bewusst mit deiner Online-Zeit um und möchtest du diesbezüglich etwas ändern?

Ende letzter Woche habe ich für unsere Kinder (3, 6 und 12 Jahre) neue Regeln für den Medienkonsum eingeführt. Es gibt sogar einen (online-)medienfreien Tag. In meiner Freizeit versuche ich mich auch an diese Regeln zu halten. Genau so wie ich einen Velohelm trage, seit ich diesen wegen unserer Tochter eingeführt habe.

8. Was steht in deiner Twitter-Bio und was möchtest du damit aussagen?

Since 1985 active in online communities. Passion for online topics and customer service. Connecting offline and online. Speaker. Working in #sCRM @Helsana_KD.

Seit 1985 bin ich online und kommuniziere auf diesem Kanal mit Menschen. Siehe auch Antwort zu Frage 1). In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn hatte ich in praktisch jeder Station mit Kunden zu tun (Credit Suisse, Swissonline, T-Online.ch, Helsana) und/oder war in einem Online Startup tätig (Swissonline, T-Online.ch, Swissguide). Das hat mich geprägt. Und ja, ich bin begeistert, was sich durch die Kombination dieser beiden Themen alles erreichen lässt. Allerdings betrachte ich “online” nicht isoliert sondern immer im Kontext zu “offline”. Und da es offenbar gefällt, was ich bei Helsana zum Thema Social Customer Relationship Management (sCRM) tue, komme ich auch immer wieder zu spannenden Auftritten. Danke!

9. Hast du schon einmal einen total emotionalen Post abgesetzt, was ist danach passiert und was hast du daraus gelernt?

Ja hab ich. Kurz und bündig. Und es gab bis heute 5 RTs und 3 Favs. Da geht noch was, oder?

10. Welche fünf Begriffe beschreiben dein aktuelles Befinden?

  • ausgepowert (die Party gestern mit 25 Mexikanern und Mexikanerinnen hatte es in sich)
  • gespannt (ich erfahre in wenigen Minuten, was die Cluster Medizin zu unserer Tochter meint)
  • voller Vorfreude (z.B. auf das Customer Experience Forum von nächster Woche)
  • traurig (aus Gründen)
  • erkältet (selbsterklärend, oder?)

 

Meine Fragen an Euch. Die, die dieses Online Blogstöckchen aufnehmen und weiterwerfen möchten:

  1. Was verstehst Du unter Social Customer Relationship Management (sCRM)?
  2. Welche Kanäle spielen in Zukunft eine wichtige Rolle für sCRM und wieso?
  3. Welches ist Dein bisher bestes Erlebnis zu sCRM aus Deiner Kundensicht? Welches Dein Schlechtestes?
  4. Welche Frage sollte man sich stellen, bevor man sCRM umsetzen möchte?
  5. Wie soll eine Firma mit sCRM beginnen, wenn ihr klassisches CRM-System gar nicht online-fähig ist?
  6. Welche Firma aus der Schweiz hat sCRM im Griff? Wieso?
  7. Was sagst Du einem CEO, der behauptet, sCRM sei nur eine Modeerscheinung? Und was sagst Du dem CIO, der das gleiche behauptet?
  8. Nenne Deinen Lieblings-Blog zu sCRM. Und welches ist Dein liebster Blogpost auf diesem Blog?
  9. Das Internet in 9 Jahren? (9, weil es die Frage 9 ist – Du darfst hier aber gerne eine andere Zahl einsetzen, um Deine Vision zu beschreiben)

Viel Spass beim Aufnehmen und Weitergeben.

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