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#modernistcuisine die Zweite

Wenn der Hashtag #modernistcuisine in der Schweiz auf Twitter schon fast zum Trending Topic wird, dann heisst das nichts anderes, als dass sich 5 Freunde der lukullischen Genüsse treffen, um gemeinsam ein Menü zu kochen. Das Setup: Jede/r bereitet einen Gang vor, ohne dass irgend jemand sonst weiss, was es gibt. Und wie bei der ersten Ausführung Ende 2013 harmonierten die Gänge auch dieses Mal hervorragend.

Nach einem wunderbaren Apéritiv, gesponsort vom Gastgeber Daniel (@wolkenpumpe), machten sich die Köche ans mise en place (auf dem Foto fehlt leider der Fotograf…):

Der erste kulinarische Höhepunkt (darf ich das schreiben, ohne die anderen Köche zu despektieren?) gleich schon zu Beginn: Zora (@zoradebrunner) mit ihrer dreiteiligen Vorspeise: Gefüllte Gurken mit Hackfleisch, Mozzarella-Muffins und dreierlei Tomaten. Das sieht dann so aus:

Und lässt sich so nackkochen: zum Rezept

Als zweite Vorspeise wagte sich Sascha (@nggalai) an eine Scharf-Sauer-Suppe mit Huhn. Daniel hat das Resultat sehr treffend ein einen Tweet gefasst:

Und auch hier das Rezept zum selberkochen.

Den traditionellen Wassergang hat ebenso traditionsweise Daniel gezaubert (Spoiler: am nächsten #modernistcuisine wird sich Zora an den Fischgang wagen): Im Glas pochierte Seezungenrolle mit Mango und Chili. Das Bild birgt noch ein kleines Geheimnis: die geschmackliche Explosion 😉

Neben dem Rezept benötigt Ihr auch entsprechende Pochiergläser zum nachkochen.

Gegen 11 Uhr servierte und Christoph (@ch_marti) – das Kücken unter den #modernistcuisine Köchen (aber der einzige Profi) – seinen Hauptgang: Lammkotellet auf Pilzragout mit glasierten Karotten. Auch hier genügt ein einziger Tweet, um Euch den Speichel im Mund zusammenfliessen zu lassen:

https://twitter.com/zoradebrunner/status/480087935807930368

Was uns Christoph in seinem Rezept vorenthält, sind die selbstgemachten Teigtaschen. Vielleicht schreibt er das ja noch im Kommentar 😉

Und den Dessert (von mir zubereitet) nahmen wir dann nach Mitternacht, aber noch vor Süsswein und Grappa ein: Aargauer Rüebli-Muffins und besoffene Schokoerdbeeren.

Die Rüebli-Muffins gehen so:

100g Zucker
5 Eigelbe
in einer Schüssel gut verrühren, weiterrühren, bis die Masse heller ist
100g gemahlene Mandeln
100g Rüebli fein gerieben
1 unbehandelte Zitrone, nur abgeriebene Schale
1 Esslöffel Maizena
1/2 Teelöffel Backpulver
1/4 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze Nelkenpulver
alles beigeben, gut mischen
2 Eiweisse, mit 1 Prise Salz steif geschlagen mit dem Gummischaber sorgfältig
unter die Masse ziehen, in die Muffins-Formen füllen und sofort backen
(ca. 20 Minuten bei 180 Grad - Nadelprobe nicht vergessen - es darf ein wenig
kleben...)
Und das Rezept zu den besoffenen Schoko-Erdbeeren hab ich abfotografiert:
Besoffene Schokoerdbeeren
Bleibt eigentlich nur noch der Link zu den Foto-Impressionen von Sascha und ein abschliessendes
hoffentlich folgt bald #modernistcuisine die Dritte!
En Guete!

2 thoughts on “#modernistcuisine die Zweite”

  1. Vereinfachtes Teigtaschen Rezept für 4 Portionen

    1/2 kg Mehl
    1 dl Wasser
    150g Hackfleisch
    150g Mischpilze

    Mehl & Wasser zu einem Teig kneten.

    Hackfleisch würzen & mit vorher eingeweichten Mischpilzen anbraten. In eine Schüssel geben und durch den Fleischwolf geben. Pürierstab nehmen wenn kein Wolf vorhanden ist.

    Nun den Teig stückchenweise ausrollen, bis er sehr flach ist. Ca. 4×5 cm Rechtecke bilden & und Masse zentriert der langen Seite und rechts der kurzen platzieren, wässern für den Halr und seitlich rollen. Andrücken & kochen. 😉

    1. Danke Christoph :-)
      Stelle mir das schwierig vor, die Schüssel durch den Wolf zu drehen 😉 Und bin erstaunt, dass Dein Rezept gänzlich ohne Gewürze auskommt, werde das aber genau so (und mal als “einfache” Hauptspeise nachkochen…. Mmmmhhhhhhhhhh

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