Kundenorientierung

Der #swissaward für Kundenorientierung

Ein Lockvogel lockte mich heute in den Denner. Der hat sein Ziel im wahrsten Sinn des Wortes erreicht. 43% auf mein Lieblings-Import-Bier aus Tschechien. Gültig allerdings nur Freitag und Samstag. Ich hatte ja ein schlechtes Gefühl, denn am Samstag Nachmittag sind solche Lockvögel meist schon längst vergriffen.

Und genau so war es auch. Alles leer. Sogar die Einzeldosen im Regal waren weg. Leicht konsterniert ging ich zur Kasse und fragte dort, ob denn das Budweiser schon ausverkauft sei. “Hät’s di hine nüüt meh?” wurde ich gefragt. “Nei, alles leer” antwortete ich. Aber dann:

Wenn Sie wänd, chönd Sie s’Bier hüt zahle und nögscht Wuche cho go abhole. Mir bstelled sowieso wieder.

Ich erkundigte mich noch, ob ich den zu den heutigen Konditionen quasi bestellen könne, was bejaht wurde. Ich “bestellte” und bezahlte. Die Dame druckte 2 Kassenzettel aus, schrieb auf einen meinen Namen und den Hinweis, dass das Bier nächste Woche abgeholt wird und klebte den Zettel neben die Kasse.

Liebe Kassiererin, deren Namen ich nicht mal kenne, Du bist meine Schweizerin der Woche. Wäre das ganze 2 Wochen früher passiert, ich hätte Dich für den #swissaward 2013 in der Kategorie ‘Kundenorientierung’ nominiert. Danke!

2 thoughts on “Der #swissaward für Kundenorientierung”

  1. Heute, eine ganze Woche später, ging ich mein Bier abholen. Ich musste an der Kasse nichts sagen und wurde sofort wieder erkannt: “Das Bier ist schon bezahlt”. Einfach nochmals: wow!

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